Deutsch-äthiopisches landwirtschaftliches Weiterbildungszentrum in Äthiopien
Eine Delegation aus Vertretern des Bundesverbandes DEULA und der landtechnischen Industrie begleitete Herrn Dr. Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im BMELV, nach Äthiopien
In Addis Abeba unterzeichneten der äthiopische Landwirtschaftsminister Herr Dr. Abera Deressa und Herr Dr. Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im BMELV, eine gemeinsame Willenserklärung zum Ausbau der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Weiterbildung im Agrarbereich zwischen dem Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der demokratischen Bundesrepublik Äthiopien (MoARD) und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) der Bundesrepublik Deutschland. Sie vollzogen damit einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Gründung des Deutsch-äthiopischen landwirtschaftlichen Weiterbildungszentrums, welches voraussichtlich noch 2010 in Kulumsa, ca 120 km von Addis Abeba entfernt, entstehen soll. Die Delegationsmitglieder, unter Ihnen Joachim Zmiéwski (Präsident) und Hubert Lücking als Vertreter des Bundesverbandes DEULA, erhielten Gelegenheit, sich auf dieser Reise einen Überblick über die derzeitige Situation der Landwirtschaft und der landwirtschaftlichen Berufsbildung in Äthiopien zu verschaffen. Ähnlich wie die Repräsentanten der landtechnischen Industrie sehen auch sie ein großes Potential zum Ausbau der äthiopischen landwirtschaftlichen Produktion und gute Marktchancen für die deutsche landtechnische Industrie. Dr. Müller bezeichnete Äthiopien als Lokomotive für die Länder Afrikas und wies auf die rellen Chancen hin, hier durch den Einsatz moderner Agrartechnik langfristig ausreichend Nahrungsmittel für die Bevölkerung und für den Export produzieren zu können. Voraussetzung dafür werden gut ausgebildete landwirtschaftliche Fachkräfte sein, die moderne landwirtschaftliche Geräte und Maschinen bedienen können. Die DEULA-Bildungszentren des Bundesverbandes DEULA bieten ihre Unterstützung in diesem Projekt an und würden durch Entsendung von Fachkräften, aber auch durch Schulungen äthiopischer Fachkräftein zu Multiplikatoren in den deutschen DEULA-Bildungszentren, einen großen Teil des Trainings- und Ausbildungsbedarfs abdecken können.











